67 - Innere Antreiber & Glaubenssätze Teil 2 - Hinderliche Muster verändern

Shownotes

Oft fällt es uns schwer, auch einmal Nein zu sagen, mit weniger als 100% zufrieden zu sein oder - ohne schlechtes Gewissen - eine Pause zu machen. Der Grund dafür sind meistens innere Antreiber oder Glaubenssätze - also eine Art innere Stimme, nach der wir unser Leben ausrichten.

In dieser Folge (Teil 2) geht es um die Frage, wie wir diejenigen Muster, die für uns mehr hinderlich als förderlich sind, verändern können.

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen in der Ichwerkstatt-Komfortzone, dem Podcast für Kopfmenschen die sich mehr innere Ruhe wünschen.

00:00:23: Schön, dass du heute auch wieder mit dabei bist und zuhörst oder vielleicht sogar das erste Mal mit dabei ist und zuherst.

00:00:46: Wir befinden uns mittlerweile in Folge Nummer siebenundsechzig dieses Podcasts für mehr innere Ruhe und Gelassenheit im Alltag!

00:00:57: Und wenn Du vielleicht vor zwei Wochen schon zugehört hast weißt Du worum es auch heute gehen wird?

00:01:06: Wir sind das letzte Mal in das Thema innere Antreiber und Glaubenssätze eingestiegen, weil das aus meiner Sicht auch einen sehr wesentlichen Anteil zu diesem Thema innerer Ruhe- und Gelassenheit im Alltag hat.

00:01:28: Innere Antreiber haben oder solche Glaubenssätze haben, die uns zum Beispiel nie Pause machen lassen.

00:01:34: Oder immer rastlos sein lassen dann tun wir uns einfach schwer zum Beispiel auch einmal im Urlaub abzuschalten und runterzukommen.

00:01:44: Oder wenn eben die Umstände von außen gar nicht so stressig wären sind wir trotzdem gestresst weil wir uns den irgendwie selber machen durch so unbewusst ablaufende Programme, die in uns drinnen gerade aktiv sind und am Werken sind.

00:02:01: Und letztes Mal im Folge Sechsundsechzig sind wir da mal in das Thema eingestiegen.

00:02:07: Wir haben uns angeschaut was denn innere Antreibern und Glaubenssätze überhaupt sind wo die herkommen können?

00:02:15: Was sie bewirken können und uns auch ein paar so von diesen ganz typischen Antreibern und Glaubsätzen angeschauen die erfahrungsgemäß sehr häufig in uns drinnen aktiv sind, also jeder und jede von uns hat so ein paar Muster- und Strukturen in sich drin, die einfach da unseren Alltag beeinflussen.

00:02:48: Und unser Tun und unser Sein beeinflüssen.

00:02:52: Letztes Mal haben wir auch schon besprochen, also falls du die Folge sixty-sechzig noch nicht kennst würde ich dir sehr empfehlen, die nachzuhören.

00:03:01: Weil die heutige Folge darauf aufbaut quasi die Fortsetzung der letzten Folge ist und wo ich letztes mal schon drauf hingewiesen habe weil mir das wirklich sehr wichtig ist und da werden heute auch nochmal darauf zu sprechen kommen innere Antreiber und Glaubenssätze sind nicht per se etwas Schlechtes.

00:03:23: Also das ist nicht so, dass man sich da davor fürchten muss oder irgendwie Panik kriegen muss – oh Gott!

00:03:31: Und jetzt habe ich das auch.

00:03:32: und wie kriege ich das weg?

00:03:33: so schnell wie möglich?

00:03:35: Sondern die haben in den allerallermeisten Fällen irgendwann einmal im Laufe unseres Lebens einen sehr guten Zweck erfüllt und deswegen sind sie ja auch da Und die können auch durchaus uns positive Effekte liefern.

00:03:58: Also zum Beispiel so Glaubenssätze, die mit Leistungsdenken oder mit Leistung zu tun hat etwas zu leisten oder etwas zu schaffen voranzukommen das ist ja nicht per se etwas Schlechtes.

00:04:12: Problematisch kann es dann werden wenn's für uns zur Belastung wird.

00:04:17: Also wenn diese Programme einfach so stark in uns drinnen sind, dass wir uns dann schwer tun eben auch einmal nicht zu leisten oder auch mal Pause zu machen.

00:04:29: Es ist da wie so oft im Leben kein Schwarz und Weiß sondern da gibt es einfach feine Nuancen und da geht's auf darum wirklich abzuwägen und zu schauen okay bin ich einfach wie ich bin und das macht mich ja auch aus.

00:04:46: Meine Prägungen, meine inneren Muster- und Programme... Oder gibt es da vielleicht einzelne Aspekte, wo ich merke das belastet mich immer wieder in meinem Leben oder in meinem Alltag.

00:05:01: Das bereitet mir Schwierigkeiten, das überfordert mich, das macht mich krank möglicherweise auch und da macht's dann natürlich schon Sinn genauer hinzuschauen und sich das anzuschauten und eben auch Schritt für Schritt zu verändern.

00:05:19: Und genau darum soll es heute in diesem zweiten Teil zum Thema innere Antreiber- und Glaubenssätze gehen, also wenn wir merken da sind solche Stimmen in unser Aktiv die uns ja mehr Schlechtes als gutes Ton oder die einfach uns immer wieder im Weg stehen dann schauen Wie kann man denn diese inneren Antreiber und Glaubenssätze verändern, damit es besser zu unserer jetzigen Situation passen, damit sie uns nicht weiter belasten?

00:06:01: Also herzlich willkommen zu dieser heutigen Folge Nummer siebenundsechzig.

00:06:08: Ich freue mich sehr dass du da bist und das du zuherst!

00:06:14: Zum Einstieg heute oder zum Einstiegen dieser Fortsetzung von dem Thema möchte ich auch gerne auf den Aspekt eingehen, warum man Glaubenssätze nicht einfach so quasi mit viel Disziplin wegtrainieren oder wegdenken kann.

00:06:36: Da sind wir erstens auch wieder sehr, sehr im Leisten drinnen und sehr stark in der Selbstoptimierung quasi alles Unerwünschte einfach möglichst weghaben zu wollen.

00:06:49: Und die Sache mit den Glaubenssätzen oder mit den inneren Antreibern oder inneren Überzeugungen ist, die sitzen nicht nur in unserem Kopf, in unseren Gedanken sondern sie emotional und auch körperlich verankert bei uns.

00:07:07: Und wenn wir jetzt versuchen, einfach so durch gezwungenes positives Denken oder durch viel Disziplin quasi das wegzutrainieren dann machen wir uns meistens gleichzeitig damit einen großen inneren Druck.

00:07:28: Genau das ist es was Glaubenssätze oder innere Antreiber dann eben auch oft so hartnäckig da bleiben lässt, weil man da ein bisschen anders ansetzen muss.

00:07:44: Also da ist nicht oft nicht zu viel mit Druck zu holen sondern ganz im Gegenteil mit loslassen und mit einer entspannteren Herangehensweise.

00:07:55: aber das schauen wir uns dann wie gesagt im Laufe der Folge dann ganz genau an Um ein bisschen noch zu differenzieren, vielleicht hinzuschauen.

00:08:16: Welche Muster oder welche Antreiber sind denn sozusagen wert verändert zu werden?

00:08:26: Oder sind notwendig verändert zu sein?

00:08:29: Kannst du da so ein bisschen in der Reflexion für dich mal beobachten?

00:08:37: Geht's da bei diesen inneren Stimmen um Klarheit, sprich diese innere Stimme ruhig mit dir hat die auch realistische Ziele oder realistisch Vorstellungen sozusagen.

00:08:55: ist sie auch flexibel.

00:08:57: das heißt wenn sich irgendwie die äußeren Umstände ändern gelingt dieser inneren stimme dann auch zu sagen ah ok da ist jetzt was anders?

00:09:05: na dann pass ich mich an Spricht dieser innere Stimme dann sehr hart mit dir?

00:09:15: Ist die sehr rigide zum Beispiel, fast stur vielleicht sogar.

00:09:22: Ist sie nie zufrieden oder reagiert ihr vielleicht sogar panisch wenn irgendwie Abweichungen von dem geplanten Ziel erkennbar sind?

00:09:33: und nur als Beispiel damit es ein bisschen greifbar wird.

00:09:38: man kann zum beispiel engagiert sein Das ist ja auch etwas.

00:09:43: Da ist viel Aktivität dabei, aber ohne sich permanent dabei selbst anzutreiben oder ohne dann unterm Strich auszubrennen.

00:09:54: irgendwann einmal und wie gesagt das ist auf den schmaler Grad und da gilt es einfach für dich auch in die Selbstbeobachtung zu gehen und diese Situationen anzuschauen, die dir vielleicht immer wieder mal Probleme bereiten oder auch einfach zu schauen, bis zu welchem Grad tun mir Dinge auch gut?

00:10:15: Oder eben wann dann nicht mehr.

00:10:21: Wir haben in der letzten Folge schon begonnen die Voraussetzungen uns anzuschauen für Veränderungen bei diesen inneren Antreibern und Glaubenssätzen und die große Voraossetzung und finde ich auch gleichzeitig Einer der schwersten Dinge ist, diese inneren Antreiber überhaupt einmal zu erkennen.

00:10:46: Vielleicht wenn du die Folge letztes Mal schon gehört hast erinnerst du dich?

00:10:50: Die sind deswegen so schwer zu erkennen weil sie für uns selbst so normal geworden sind im Laufe der oft vielen Jahre in denen die uns schon begleiten.

00:11:01: Und da habe ich dir das letzte Mal schon ein paar Tipps gegeben und Vorschläge wie du dem auf die Spur kommen kannst, vielleicht hast du die zwei Wochen seit der letzten Folge auch genutzt um dich da ein bisschen selbst zu beobachten und zu reflektieren.

00:11:18: eine gute Idee ist da immer eben auch Körpersignale in diesem Zusammenhang wahrzunehmen.

00:11:27: Also gibt es Situationen, wo du immer wieder merkst, da bist du dann total verspannt.

00:11:36: zum Beispiel oder ist dein Körper unruhig?

00:11:41: Oder sendet ihr einfach irgendwelche Reaktionen und Signale?

00:11:45: Das kann auch ein Hinweis sein!

00:11:49: Ich musste das selbst auch erst lernen, da wirklich auch den Körper mit einzubeziehen und zu beobachten.

00:11:55: Weil unser Körper der schickt uns einfach auf einen nonverbale Art ganz viele wichtige und hilfreiche Informationen und Signale wenn wir auf ihn hören.

00:12:10: Und du kannst eben auch dir anschauen was sind denn so typische Situationen die dich überfordern, die dich unter Druck setzen.

00:12:20: Die dich stressen und auch da vielleicht eben deinen Mustern auf die Spur kommen.

00:12:29: Der nächste Schritt wäre für mich dann einfach um es ein bisschen mehr zu verstehen.

00:12:34: Du weißt ich bin ja ein Kopfmensch und du vielleicht auch.

00:12:38: also mir hilft's dann oft um Dinge zu bearbeiten sie zuerst einmal zu verstehen.

00:12:48: In diesem Zusammenhang kannst du dir mal anschauen, wenn du eben so ein paar innere Antreiber oder Glaubenssätze identifiziert hast.

00:12:55: Einmal dir anschauen wo kommt denn das her?

00:13:00: Wie lange begleitet dich das denn schon?

00:13:04: Was war denn damals der Ursprung oder da Auslöser?

00:13:10: Welche Erfahrungen sind damit vielleicht auch verknüpft?

00:13:17: und Wo war eben dieses Muster vielleicht auch mal hilfreich im Laufe des Lebens?

00:13:23: Also, ich finde das eben einen Baustein einfach für mich und um Dinge zu verarbeiten.

00:13:34: Und vielleicht hilft es dir auch, zu schauen oder Verständnis dafür zu entwickeln.

00:13:40: Und Verständnissen heißt nicht dass sich das gut finden muss.

00:13:45: Das sind zwei paar Schuhe.

00:13:46: Verständnisse zu haben bedeutet so eine Art So eine Art Haltung zu haben im Sinne von A, okay es ist so wie es ist.

00:14:04: Und das ging jetzt so emotionslos ja oft.

00:14:10: in der Praxis sind da im Gegenteil ganz viele Emotionen in diesem Zusammenhang die da sichtbar werden gerade wenn sie eben so Muster oder innere Überzeugungen sind, die uns schon sehr lange sehr sehr hinterlich sind oder in große Schwierigkeiten immer wieder bringen.

00:14:30: Also da darfst du dir natürlich auch zugestehen dass da vielleicht Emotionen bei dir hoch kommen.

00:14:36: das ist Teil des Prozesses, das ist ganz normal und ich gebe dann am Ende der heutigen Podcast Folge eh noch den Hinweis aber vielleicht passt es auch an dieser Stelle ganz gut, wenn du dich mit inneren Antreibern Glaubens setzen auseinandersetzt das kann schon sehr tief gehen.

00:15:00: Also gesteht ihr da auch zu dir gegebenenfalls Unterstützung zu holen?

00:15:05: Wenn du das Gefühl hast woher ist jetzt irgendetwas dass Ja, das überfährt mich gerade oder da fühle ich mich dem alleine nicht ganz gewachsen.

00:15:17: Das ist total okay und sogar eine wahnsinnig gute Idee die da auch Hilfe und Unterstützung zu holen professionelle um da Themen aufzuarbeiten und zu transformieren und zu verändern.

00:15:33: Also diesen Punkt verstehen, das wäre für mich eben so.

00:15:36: der zweite Schritt nach dem ersten Schritt erkennen.

00:15:40: Erkennen, verstehen.

00:15:42: und dann der nächste Schritt ist... Klingt ein bisschen fahrt vielleicht sogar oder vielleicht denkst du dir das ist jetzt gar nicht so zu Hokus Pokus, Trara Shishi wie ich mir das vorgestellt habe.

00:16:02: Aber tatsächlich ist es jetzt kein irgendwie Zauberspruch, den man dann anwendet und den man dreimal spricht.

00:16:11: Und dann ist dieser Glaubenssatz weg ja?

00:16:13: Das wird uns ja oft so suggeriert, gerade in der Online-Coaching Szene oder von so Pseudocoaches die mit Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen dass man dann irgendwie Dinge sofort löschen kann.

00:16:33: Ja und wenn man dann diese Methode quasi anwendet, und dann bleibt man trotzdem mit seinen mit seinen Mustern sitzen.

00:16:39: Dann fühlt man sich wahrscheinlich noch mehr als Versagerin oder Versager Mit dem Gefühl okay das hat bei mir jetzt aber nicht funktioniert.

00:16:48: was habe ich da jetzt wieder falsch gemacht?

00:16:51: also die gute Nachricht für dich du darfst dich entspannen Das braucht einfach ein bisschen Zeit und Geduld da alternative Wege auszuarbeiten.

00:17:04: Warum sage ich Wege?

00:17:05: Ich habe bei inneren Antreibern und Glaubenssätzen immer so das Bild eines Weges oder einer Straße im Kopf, das sind sowie Gedankenstraßen oder Überzeugungsstraßen die unser Hirn und unser Körper und unser ganzes System einfach im Laufe dieser Zeit etabliert und eingefahren haben.

00:17:28: Das sind so wie Autobahnen, die man jeden Tag fahren diese Programme, diese Altbekannten Und da einmal sich von dieser Autobahn runter zu bewegen und vielleicht einen Weg einzuschlagen der vielleicht noch nicht viel mehr ist als ein Feldweg Ein Nicht-as-Verdierter der am Anfang einmal vielleicht ziemlich rumpelig ist, weil den fast nie jemand noch gefahren ist.

00:17:58: Also um neue Wege zu etablieren und neue Wegen zu vergrößern und angenehmer zu machen braucht es einfach immer wieder ein regelmäßiges Fahren drauf.

00:18:14: Das möchte ich dir gerne vermitteln mit diesem Vergleich.

00:18:18: Das reicht oft nicht, wenn man diesen Weg ein einziges Mal dann fährt.

00:18:22: Dann wird man ordentlich durchgeschüttelt und dann ist das Auto angestaubt und man denkt sich nur das war es jetzt.

00:18:28: also nein gestehe dir zu dass du diesen neuen Weg sprich neue innere Haltungen und Einstellungen immer wieder einfach fährst, bis dieser neue Weg irgendwann einmal für dich zu einer neuen Autobahn geworden ist.

00:18:45: Bis der so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass du dann gar nicht mehr darüber nachdenkst ob du jetzt den neuen oder alten Weg fährest.

00:18:56: Und dazu braucht es ganz viele Wiederholungen und Zeit und auch Geduld.

00:19:01: mit dir selbst diesen neuen Weg zu entwickeln Kannst du, indem du dir mal anschauest was sind denn die jetzigen inneren Überzeugungen und Glaubenssätze, die du hast?

00:19:16: Also zum Beispiel.

00:19:19: Zum Beispiel Ich muss perfekt sein.

00:19:24: Kenne ich wunderbar auch von mir selber da dir eine Alternative zu überlegen Und so sagen okay statt diesem Ich muss Perfekt sein Was könnte ich denn alternativ denken oder mich so verhalten.

00:19:42: Und das könnte zum Beispiel sein, statt ich muss perfekt sein, könnte eine Alternative sein Ich darf auch Fehler machen oder ich darf eine Pause machen Ich muss nicht alles alleine tragen.

00:19:58: Und wichtig in dem Zusammenhang ist bitte, das soll jetzt nicht so wie diese klassischen Sprüche die man sich dann am Spiegel hängt und dann sieht man das und glaubt eh nicht dran.

00:20:10: Das soll jetzt nichts zu künstlich positiv formuliert sein sondern für dich glaubwürdig und auch schaffbar unter Anführungszeichen.

00:20:21: Also du musst nun nicht eine... ...eine hundred-achtzig grad kehrt, wenn die da hinlegen.

00:20:27: Sondern du kannst in kleinen Schritten dir einfach alternative Sichtweisen einmal vornehmen,... ...die du dann im nächsten Schritt beginnst zu integrieren.

00:20:45: Das heißt um bei dem Beispiel ich muss perfekt sein zu bleiben.

00:20:50: Angenommen du suchst ihr jetzt aus als Alternative, ich darf auch Fehler machen oder ich darf mit achtzig Prozent zufrieden sein.

00:21:05: Dann kannst du dir immer wieder kleine Situationen im Alltag hernehmen wo du das übst Dieses Ich darf auch mit achtzig Prozent zufrieden sein.

00:21:15: Und dann nehmt ihr bitte nicht als Übungsbeispiel die größte und wichtigste berufliche Präsentation, die du jemals hattest gleich einmal als erstes her sondern beginnst mit ganz kleinen Dingen wo dir das leichter fällt dass er mal zu üben.

00:21:35: Hintergrund ist unser Nervensystem.

00:21:39: Unser Nervensystem muss da mitspielen bei der ganzen Sache.

00:21:43: Es wird keine Veränderung stattfinden können, wenn dich diese alternative Denkweise die du dir aneignen möchtest instantan in den Panikmodus versetzt.

00:21:55: also wenn dich das so wahnsinnig stresst dieser Gedanke ich darf auch Fehler machen dass du dann wie gelebt bist vor lauter Angst und dann klappt es nicht.

00:22:08: Wir wollen da wirklich, und deswegen in Mini-Schritten.

00:22:11: Und deswegen klingt das so unsexig weil es halt eben nicht ein Abracadabra Hocus Pocus Ding ist sondern einfach uns unser inneres System unseren Körper unsere Nerfosystem alles was dazu gehört.

00:22:27: einfach wollen wir in kleinen Schritten an diesen neuen Weg gewöhnen den wir zukünftig gehen wollen ebenso dass wir dann nicht in eine Angst oder in eine Panik, oder in einer Stare oder was auch immer verfallen müssen.

00:22:43: Weil wir davon dann wieder überfordert sind.

00:22:47: ja ich hoffe es kommt irgendwie rüber was ich meine weil das ist aus meiner Sicht essentiell dafür dass das gelingt da einfach Veränderungen herbeizuführen und zu schaffen.

00:23:00: Also nehmt ihr bitte wirklich Mini-Schritte vor und übt das immer wieder.

00:23:05: Und tue immer wieder im Alltag, dass in Kleinigkeiten, in kleinen Dingen integrieren!

00:23:14: Ich würde auch noch mein Geheimtipp sozusagen machen... Wie soll ich sagen?

00:23:23: Halte den vorher Status quasi irgendwie für dich fest, damit du dann irgendwann mal wenn eine gewisse Zeit vergangen ist schauen kannst was sich denn verändert hat.

00:23:36: Weil oft kommen dann Veränderungen in so Mini-Schritten auch dass es uns in dem Moment gar nicht auffällt Was eigentlich nicht gut ist, weil das wäre dann das Zeichen dafür, dass unser Nervusystem da happy damit ist.

00:23:50: Dass es nicht Alarm schlägt.

00:23:52: Aber dass dann oft das Gefühl bleibt, dass hat sich eh gar nichts verändert aber es hat sich etwas verändert.

00:23:58: also halte vielleicht einfach den Status quo wie er vorher ist irgendwie fest Und dann kannst du nach ein paar Monaten, nach einem halben Jahr einfach dir mal Zeit nehmen und drauf zu schauen ganz liebevoll.

00:24:13: Okay!

00:24:14: Was hat sich denn da getan in der Zwischenzeit?

00:24:17: Wo stehe ich denn da jetzt?

00:24:19: Wo hakt es vielleicht noch?

00:24:22: oder wo bin ich da... Ja wie ist denn da der neue Status quo sozusagen?

00:24:31: Und immer wieder im Alltag dran bleiben.

00:24:34: Immer wieder, wie gesagt auch wenn ich mich jetzt wiederhole aber das ist wirklich wichtig und das kann man auch gut öfter hören.

00:24:47: Immer in kleinen Situationen, in Minisituationen dich so zu verhalten wie dein Wunschergebnis ist.

00:24:57: also du kannst da beginnen so zu tun, wie du gerne dann am Ende es hättest als Resultat.

00:25:07: Unser Hirn kriegt das dann nämlich eben als neues Signal, als neues Normal und als neuen Weg der dann irgendwann mal je öfter wir das gehen, je öftere wir das denken, je Öfter wird das tun.

00:25:23: einfach zu unseren neuen Autobahnwirt die wir dann als Alternative verwenden können.

00:25:28: Und von einer Autobahn auf die andere Autobahn zu wechseln, braucht dann viel weniger Kraft und Energie und Aufwand als eben von einem Autobahn an diesen rumpeligen Feldweg zu wechseln.

00:25:42: Wo man uns dann anstaubt usw.

00:25:46: Das ist so das Ziel einfach mit Mini-Schritten diese Veränderung schon zu integrieren auch wenn sie noch gar nicht da ist, blöd gesagt!

00:26:02: Und in diesem Zusammenhang eben offen zu sein und neue Erfahrungen zuzulassen auch.

00:26:09: Also wirklich zu schauen, wenn man jetzt noch einmal bei diesem Beispiel Perfektionismus bleiben muss, zu schauen auch okay... Wenn ich da etwas gemacht habe was aus meiner Sicht achtzig Prozent ist und nicht diese hundertzwanzig Prozent die ich normalerweise immer leiste dann beobachte ich doch einmal, oh wie geht es dir denn da dann in diesem Moment?

00:26:38: Wie entspannt bist du denn da in diesem Zusammenhang?

00:26:42: oder ist das so?

00:26:43: macht dich das unruhig.

00:26:44: Beobachte mal und lass es auch zu und lasse es auch sein weil dadurch eben tritt auch irgendwann einmal dieser Gewinnungseffekt ein.

00:26:56: ja also zum Beispiel Warte mal, was fällt mir jetzt für ein Beispiel ein von mir selber vielleicht mit diesen achtzig Prozent?

00:27:09: Ja.

00:27:10: Naja jeden Vortrag den ich vorbereite oder jedes Handout für einen Workshop das ich vorbereiten da könnte ich ja ewig und dreimal gesitzen weil ich irgendwie nie zufrieden bin mit dem Ergebnis Und dann einfach einmal auch mach ich das gerne, mich immer wieder da selbst auch zu testen oder herauszufordern ein bisschen.

00:27:37: So jetzt ist so eben in meinem empfinden sind diese achtzig Prozent jetzt erreicht.

00:27:43: Jetzt höre ich mal auf und lasse es gut sein und halte das jetzt einmal aus.

00:27:50: Das ist jetzt achtzig prozent Sinn.

00:27:55: Und gebt mich da rein in diese Situation, dass da jetzt etwas anders ist und das da etwas neu ist.

00:28:07: Und dann schaue ich wie geht es mir damit?

00:28:09: Und schaffe ich das!

00:28:11: Wenn ich das einmal geschafft habe, dann gehts erfahrungsgemäß beim nächsten Mal schon ein bisschen leichter... ...und dann geht's wieder ein bisschen leichter und wieder ein bißchen leichter.

00:28:19: Mit jedem Wiederholen wird meistens ein bischen leichter.

00:28:29: Das wären so Meine Ideen.

00:28:33: Ganz am Schluss noch ganz wichtig, weil wir darüber gesprochen haben dass unser Nervensystem da auch mitspielen muss.

00:28:42: bei der ganzen Geschichte also Leichter ist es insgesamt immer, Veränderungen herbeizuführen.

00:28:51: Wenn wir jetzt nicht gerade in unserer stressigsten und anstrengendsten und überfordernsten Phase schlechthin sind sondern wenn wir eine Art Grundentspannung vielleicht gerade haben oder zumindest einen akzeptablen Grundzustand in diesem Moment.

00:29:18: Das heißt, wenn wir gerade halbwegs in unserer Mitte sind – kurz zusammengefasst!

00:29:25: Wenn es uns gelingt, halbwegs gut zu schlafen, ausgeruht zu sein und gut auf uns zu schauen.

00:29:33: Immer dann gelingen Veränderungsarbeiten viel leichter als wenn wir jetzt im Überlebensmodus drinnen sind, weil unsere Nervensysteme wahnsinnig beschäftigt gerade und hat dann einfach keine zusätzlichen Kapazitäten sich da jetzt noch mit irgendwas auseinanderzusetzen, dass gerade nicht unbedingt überlebensnotwendig ist.

00:29:57: Also wenn du gut für dich sorgst und aus einem guten Grundzustand heraus versuchst eben das eine oder andere anzugehen, dann sind aus meiner Sicht die Erfolgsaussichten deutlich besser, als wenn du jetzt im größten Stress dir das auch noch an Top aufhalst.

00:30:19: Noch dazu.

00:30:20: Da ist nur so ein Abschlussgedanke noch und ja versuch's mal!

00:30:27: Wenn du das Gefühl hast da gibt es etwas dass es wert ist sich anzuschauen dann probier einfach Mal Erinnert dich an die Mini-Schritte, einfach eins nach dem anderen im Alltag schon so zu tun als würdest du das schon können.

00:30:47: und der Anfangszeichen.

00:30:50: Wenn du das Gefühl hast, boah!

00:30:53: Das erscheint dir jetzt zu viel oder da hättest du gerne jemanden an deiner Seite Dann kommen gerne zu mir ins gelassenen Lebencoaching, entweder bei mir in der Praxis oder online.

00:31:11: Wie es für dich gerade besser passt?

00:31:13: Dann schauen wir uns das Thema Glaubenssätze und innere Überzeugungen auch gerne gemeinsam an!

00:31:19: Und ich begleite dich da auch gerne bei diesem Prozess.

00:31:25: Ansonsten hoffe ich dass heute etwas Hilfreiches wieder dabei war oder vielleicht für jemanden anderen, den du kennst.

00:31:33: Dann empfiehlt auch die Folge gerne weiter!

00:31:37: Falls du es nicht schon gemacht hast, freue ich mich sehr über eine positive Bewertung auf den diversen Podcast-Plattformen oder wenn du die Ichwerkstattkomfortzone abonnierst.

00:31:50: Die nächste Folge erscheint dann wieder wie gewohnt in zwei Wochen und in der Zwischenzeit.

00:31:57: nimm dich dir alles Gute und bin an uns.

00:32:01: hoffentlich in zwei Wochen dann wieder.

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