52 - Wie du Zeit gewinnst, auch wenn du keine hast

Shownotes

Bist du vielbeschäftigt und hast oft das Gefühl, keine Zeit zu haben für Dinge, die dir wichtig sind? In dieser Folge teile ich 3 konkrete und alltagstaugliche Ideen, wie du pro Tag bis zu eine Stunde Zeit gewinnen kannst.

Zum Nachhören: Folge 14: Handy-Detox: Ein Selbstversuch (Teil 1) Folge 15: Handy-Detox: Ein Selbstversuch (Teil 2) Folge 22: Wie du deinen Perfektionismus ablegen kannst Folge 49: "Ich habe keine Zeit" - Belügen wir uns damit selbst?

Je mehr Chaos im Außen, umso wichtiger ist Ruhe im Innen! Entspannt durch die Rush-Hour deines Lebens - mit dem Gelassen Leben Coaching. Hier findest du alle Infos!

Du hast eine Frage für den Podcast? Schick sie mir gerne an anna@die-ichwerkstatt.at!

Du findest mich auf: Instagram Facebook Webseite

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen in der Ichwerkstatt-Komfortzone, dem Podcast für Kopfmenschen, die sich mehr innere Ruhe wünschen.

00:00:12: Ich bin Anna Puschböck und ich begleite dich auf deinem Weg zu mehr Zufriedenheit und Gelassenheit im Alltag.

00:00:21: Machst dir gemütlich.

00:00:23: Schön, dass du da bist.

00:00:31: Herzlich willkommen in deiner Komfortzone.

00:00:37: Wenn du den Podcast regelmäßig verfolgst, dann hast du vielleicht mitbekommen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit schon über das Thema Zeit gesprochen habe.

00:00:50: Ganz konkret in Folge neunundvierzig, wenn du es nachhören möchtest.

00:00:56: Das Thema Zeit ist ja etwas, das uns gerade als viel beschäftigte Menschen mit einem vollen Alltag immer wieder beschäftigt.

00:01:08: Ich habe auch in Folge neunundvierzig schon darüber gesprochen.

00:01:11: Wir haben so oft das Gefühl, zu wenig oder keine Zeit zu haben für die Dinge, die uns wichtig sind.

00:01:19: Und ich habe dir eben in dieser Folge auch schon ein bisschen erzählt, dass es natürlich auf der einen Seite Dinge gibt, die sind, die einfach Anforderungen sind, die wir in unserem Alltag haben.

00:01:36: Und dass es aus meiner Sicht aber auch immer einen Möglichkeitenraum gibt, eine Variable auch in diesem Faktor Zeit, wo es aus meiner Sicht doch Gestaltungsspielraum gibt und Möglichkeiten gibt.

00:01:55: Und nachdem das Thema Zeit und Zeit Druck und zu wenig Zeit für sich zu haben, so viele beschäftigt, habe ich mir gedacht, ich schaue da noch einmal genauer hin und möchte ganz konkret mich so ein bisschen auf die Spur noch machen, nach diesen Möglichkeiten räumen zu suchen, wenn der Alltag wirklich dicht und voll ist.

00:02:22: Also zu schauen, ob es Möglichkeiten gibt und wo es ganz konkret vielleicht Möglichkeiten geben kann, für sich ein bisschen Zeit zu gewinnen.

00:02:35: Also in dieser Folge geht es ganz konkret darum, wie kann man Zeit gewinnen, auch wenn man keine hat.

00:02:43: ganz kurz zusammengefasst.

00:02:45: Und ich weiß, das klingt jetzt so ein bisschen sehr reißerisch.

00:02:53: Aber ich behaupte tatsächlich, ich leh' mich jetzt ein bisschen aus dem Fenster, ich behaupte tatsächlich, mit den drei Ideen, die ich dir heute vorstellen werde in dieser Folge, kannst du pro Tag bis zu einer Stunde Zeit gewinnen.

00:03:15: Ja.

00:03:19: Wenn du dir jetzt vielleicht im ersten Moment denkst, so ein Blödsinn, bleib mal dran, hörst dir an und probier es am besten aus und mach dir ein eigenes Bild darüber.

00:03:32: Vor allem Idee Nummer drei wird dich möglicherweise am meisten überraschen.

00:03:37: Zumindest mich selbst hat es am meisten überrascht.

00:03:40: Aber beginnen wir mal von vorne.

00:03:44: drei Ideen, wie du Zeit gewinnen kannst, auch wenn du viel beschäftigt bist und wenn du einen vollen Alltag hast.

00:03:52: Erste Idee, das ist jetzt nichts Neues, aber trotzdem etwas ganz Wichtiges und ich habe bei mir selbst bemerkt, dass das für mich persönlich einer der größten Zeithebel überhaupt ist und das ist die Handynutzung.

00:04:09: Wenn du diesen Podcast schon länger folgst, dann hast du vielleicht Folge vierzehn und fünfzehn schon gehört.

00:04:17: Wenn nicht, dann empfehle ich es dir nachzuhören.

00:04:20: Ich habe vor einiger Zeit einen Selbstversuch gemacht mit einer bewussteren, reduzierteren, aber trotzdem alltagstauglichen Handynutzung Zeit einzusparen.

00:04:32: Und ich habe damals aus meinem Selbstexperiment gelernt, dass ich schon allein mit einer bewussteren Handynutzung über eine Stunde pro Tag einsparen kann.

00:04:46: Das ist jetzt natürlich sehr davon abhängig, wie viel du dein Handy im Alltag nutzt und wie umfangreich.

00:04:55: Aber da lässt sich aus meiner Sicht auf jeden Fall ein gutes Stückchen Zeit einsparen.

00:05:02: Meine Tipps damals waren auch jetzt nicht in die Richtung, dass man das Handy nicht mehr verwenden soll, weil das ist einfach nicht alltagstauglich.

00:05:10: Gerade wenn wir zum Beispiel Familie haben, auch für Kinder erreichbar sein müssen und einfach für unser Umfeld erreichbar sind.

00:05:19: Wenn wir Endgeräte zum Arbeiten brauchen, natürlich also in unserem Alltag ist das Handy nicht mehr wegzudenken.

00:05:29: Aber wenn man ein bisschen bewusster darauf schaut, wie das eigene Nutzungsverhalten ist und vor allem das eigene Nutzungsverhalten bezogen auf Social Media ist, dann lässt sich da mit einer bewussteren Nutzung und mit einer etwas reduzierteren Nutzung sehr, sehr viel Zeit pro Tag einsparen.

00:05:53: Auch wenn man jeden Tag Social Media verwendet.

00:05:55: Also ich habe damals auch in meiner Selbstversuchswoche trotzdem, ich war jeden Tag auf Social Media.

00:06:04: Also hör da gerne mal rein, wenn dich das interessiert, Folge vierzehn und fünfzehn, da erzähle ich näher dazu.

00:06:11: Und schau vielleicht einmal ganz genau, wie nutzt du denn dein Smartphone, wie ... Schaut dein Social-Media-Nutzungsverhalten aus und gibt es da vielleicht Möglichkeiten, etwas da und dort vielleicht zu adaptieren.

00:06:28: Und dadurch wirst du unterm Strich deutlich Zeit gewinnen.

00:06:35: Meine Idee Nummer zwei dreht sich um das Thema Perfektionismus.

00:06:42: Auch darüber habe ich schon gesprochen.

00:06:45: in Folge Zweiundzwanzig, auch da gerne nachhören.

00:06:51: Es gibt ja das sogenannte Pareto-Prinzip.

00:06:55: Vielleicht hast du davon schon einmal gehört, dass besagt, dass für achtzig Prozent eines Ergebnisses von etwas man ungefähr zwanzig Prozent Aufwand benötigt.

00:07:10: Um hundert Prozent eines Ergebnisses zu erhalten, benötigt man allerdings dann achtzig Prozent Aufwand.

00:07:20: Das heißt, man schafft mit relativ wenig oder mit verhältnismäßig viel weniger Aufwand, achtzig Prozent dessen, was man erreichen möchte.

00:07:32: und um dann auf die hundert Prozent zu kommen, braucht man überdurchschnittlich und unverhältnismäßig viel mehr Aufwand.

00:07:43: Und jetzt weiß ich, dass unter meinen Hörerinnen und Hörern auch die eine oder die andere Perfektionistin sich befindet.

00:07:55: Und ich kenn sie auch von mir selber sehr, sehr gut.

00:07:59: Ich verliere oder verliere, aber ich brauche wirklich, wenn ich so einem hundert Prozent Ergebnis nachjage, dann oft unverhältnismäßig viel Zeit.

00:08:10: Und da kannst du vielleicht einmal schauen, ob dich dieses Thema auch betrifft und ob es da vielleicht in deinem Alltag vielleicht in deiner Arbeit oder aber auch im Privatleben, im Haushalt, in Kehrarbeit, was auch immer, in irgendeinem Lebensbereich vielleicht da und dort Möglichkeiten gibt, auch mit achtzig Prozent zufrieden zu sein.

00:08:35: Weil dadurch sparst du dir diese restlichen zwanzig Prozent, die eben wie gesagt dann dieses unverhältnismäßig großen Aufwand verursachen.

00:08:46: Also auch da lässt sich vielleicht da und dort Zeit einsparen im Alltag.

00:08:55: Und die dritte Idee, wie gesagt, das hat mich selber eigentlich am meisten überrascht, ist das Thema Multitasking.

00:09:06: Unser Gehirn ist tatsächlich nicht für Multitasking gemacht.

00:09:14: Auch wenn wir es im Alltag anders leben, auch wenn wir es sehr, sehr oft anders eingedrichtet bekommen haben, auch wenn wir gelernt haben, möglichst effizient Dinge gleichzeitig zu machen.

00:09:33: Trotzdem ist es einfach Tatsache, dass unser Hirn in Wahrheit nicht multitaskingfähig ist.

00:09:43: Und durch Multitasking passiert eigentlich genau das Gegenteil dessen, was wir uns dadurch eigentlich erhoffen, nämlich Zeit einzusparen.

00:09:52: Wir brauchen in Wahrheit länger durch Multitasking, als wenn wir Arbeitsschritte einen nach dem anderen hintereinander machen.

00:10:03: Du kannst da ein ganz einfaches Experiment einmal bei dir machen.

00:10:07: Ich habe das vor kurzem gemacht und ich war wirklich verblüfft über das Ergebnis.

00:10:13: Du kannst dir mal einen Zettel nehmen und dein Handy mit der Stop-Ur-Funktion.

00:10:20: Und dann schreibst du mal das Alphabet, also alle Buchstaben von A bis Z auf den Zettel.

00:10:31: Und dann schreibst du mal Zahlen von eins bis sechsundzwanzig auf den Zettel.

00:10:36: Also zuerst einmal A, B, C, D, E, F, G und so weiter, bis du bei Z angekommen bist.

00:10:43: Und dann als zweiten Schritt, gleich im Anschluss, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, bist du eben bei sechsundzwanzig angekommen bist.

00:10:50: Und dann stopbst du die Zeit, die du dafür brauchst.

00:10:55: Und als zweiten Schritt machst du die gleiche Aufgabe noch einmal, aber beides gleichzeitig.

00:11:07: Das heißt, du schreibst auf jeweils abwechselnd die Buchstaben und die Zahlen, bis du fertig bist.

00:11:16: Das heißt... a, b, c, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, d, zwei Fehler gemacht habe, die ich bei der Single-Tasking-Variante nicht gemacht habe.

00:11:52: Und zeitmäßig habe ich tatsächlich für die Multi-Tasking-Variante genau doppelt so lange gebraucht wie für die Single-Tasking oder Monotasking-Variante.

00:12:05: Und das hat mich wirklich überrascht, weil wir glauben ja im Alltag oft, dass wir eben, wenn wir Dinge gleichzeitig machen, dass wir dann schneller fertig sind mit den Sachen, aber in Wahrheit ist multitasking erstens einmal fehleranfälliger und zweitens brauchen wir in so mehr länger als wenn wir beide Dinge hintereinander machen würden.

00:12:26: Das hat mich wirklich überrascht.

00:12:28: Versuch so mal, probier so mal bei dir aus, was da bei dir rauskommt.

00:12:33: Und ich weiß im Alltag, also gerade alle Eltern zum Beispiel, werden jetzt aufstehen und werden sagen, ja, aber mein ganzer Tag besteht gefüllt nur aus Multitasking.

00:12:49: Ich weiß, mir geht es ganz genauso in meinem Alltag und ich ertappe mich selber, ich würde sagen, wahrscheinlich achtzig Prozent meines Tages dabei, dass ich irgendwie zwei oder drei oder vier Dinge gleichzeitig mache.

00:13:07: Aber es zahlt sich aus, zumindest ab und zu einmal ganz bewusst Arbeitsabläufe hintereinander zu erledigen und nicht gleichzeitig zu machen.

00:13:20: Also es ist völlig unrealistisch und das meine ich jetzt gar nicht zu sagen, ja meinen ganzen Tag stelle ich so um, dass ich dann nichts mehr gleichzeitig mache, das ist einfach nicht... nicht umsetzbar.

00:13:37: Aber aus meiner Sicht zahlt sich schon aus, wenn man zumindest ein paar Dinge, zumindest ein paar Zeiten ein paar to do sich hernimmt und da ganz bewusst darauf achtet, dass man eben jetzt in diesem Moment einmal nur das macht und nicht wieder zwei oder drei oder vier Dinge gleichzeitig.

00:13:57: Probier es mal aus.

00:13:59: unter dem Strich, also wenn man eben von diesem Ergebnis des Experiments ausgeht, kann man durch Single-Tasking oder Monotasking Zeit einsparen.

00:14:14: Das heißt, wenn du auf Multitasking verzichtest, kannst du auch da verblüffenderweise Zeit einsparen und sogar eben Fehler, mit weniger Fehlergefahr auch arbeiten.

00:14:29: Also mit diesen drei Ideen wird ich jetzt einmal behaupten, Würdest du schaffen bis zu sechzig Minuten pro Tag einzusparen?

00:14:39: Ich habe, wie gesagt, nur mit einer bewussteren Handynutzung schon über eine Stunde pro Tag eingespart damals bei meinem Versuch.

00:14:47: Also diese sechzig Minuten sind eh relativ konservativ geschätzt.

00:14:54: Und dann stellt sich natürlich die Frage, ja, jetzt gewinne ich da sechzig Minuten pro Tag.

00:15:01: Was mache ich denn damit?

00:15:03: Was mache ich denn dann mit dieser Zeit?

00:15:05: dich da gewonnen habe.

00:15:06: Das ist dann natürlich die Frage, die dir überlassen bleibt, ob du diese gewonnene Zeit in Selbstoptimierung investieren möchtest.

00:15:18: Das heißt, dann gleich wieder zuschauen.

00:15:21: Was bringe ich da jetzt noch unter?

00:15:23: Was kann ich da jetzt noch reinquetschen?

00:15:26: Was geht dann sich dadurch noch mehr aus und noch viel mehr rein in meinen Alltag?

00:15:36: Oder ob du sagst, ich setz mich einfach einmal hin und schau in die Luft und mach gar nix.

00:15:43: Oder ob du sagst... Ah, dann habe ich endlich einmal Zeit dieses Buch zu lesen, das ich dann schon so lange mal lesen wollte oder etwas völlig anderes.

00:15:54: Das ist dann völlig dir überlassen, diese Stunde ganz, ganz, ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen zu nutzen.

00:16:06: Nutzen kann eben auch bedeuten, nicht das Optimum wieder herauszuholen.

00:16:14: das vielleicht noch so als Hinweis zum Schluss, dass man da nicht wieder Gefahr laufen, gleich wieder in dieser Optimierungsfalle zu tappen.

00:16:24: Ich bin sehr gespannt, was du zu diesen Ideen sagst.

00:16:28: Wenn du es ausprobierst, sag mir bitte gerne, wie es dir damit geht, wie viel Zeit du einsparen kannst und gewinnen kannst für dich pro Tag.

00:16:38: Und wenn du das Gefühl hast, dein Alltag ist sehr, sehr voll, Und du hast eh schon das eine oder andere probiert, aber du kommst ja aus diesem Stressmodus trotzdem nicht raus.

00:16:51: Dann bin ich gerne im Coaching für dich da.

00:16:54: Ich arbeite in meiner Praxis im vierzehnten Bezirk in Wien und aber auch online und begleite dich bei deinem Wunsch nach einem Gelasseneren.

00:17:11: ruhigeren Alltag, auch wenn du viel beschäftigt bist.

00:17:15: Also melde dich sehr gerne bei mir, wenn du Unterstützung brauchst.

00:17:20: Wenn du da den einen oder anderen Impuls auch bilateral noch brauchen kannst, dann melde dich sehr gerne.

00:17:26: Ich verlinke alle meine Kanäle in den Schonots wie immer.

00:17:30: Auch die Folgen, auf die ich heute hingewiesen habe zum Nachhören, wenn du möchtest, verlinke ich dir auch in den Schonots.

00:17:38: Und ich freue mich immer, immer sehr über Feedback zu meinem Podcast.

00:17:44: Ich freue mich sehr über Weiterempfehlung.

00:17:47: Wenn du das Gefühl hast, diese Folge könnte hilfreich sein für jemanden aus deinen Umfeltern, empfehle sie sehr gerne weiter.

00:17:56: Und ich freue mich auch wie immer sehr, wenn du in zwei Wochen wieder dabei bist.

00:18:00: Bis dahin, alles Liebe und Baba.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.